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Zum Ende der Seite springen Wie der Bolonka-Wahnsinn begann...
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Steffi Paulchen
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#5939
großes Grinsen Wie der Bolonka-Wahnsinn begann... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo ihr alle,

gerne würde ich mal erfahren, wie ihr eigentlich auf den Bolonka gekommen seid!
Vielleicht schreiben wir hier ja alle mal unsere Entdeckungsgeschichte auf??

Bei uns war das soooo:
Seit ich denken kann, liebe ich Hunde (so beginnt das wohl bei vielen Augenzwinkern ), habe aber nie einen halten dürfen. Meine beste Freundin hatte einen Dobermann, mit dem ich schon unglaublich tolle Zeiten verbracht habe und der mich ob seiner Stärke, Schönheit und Eleganz und seinem kindlichen Charakter immer fasziniert und begeistert hat.
Auch habe ich immer wieder Hunde ausgeführt und mal in den Ferien betreut. Bis auf einen Dackel waren es eigentlich immer große Hunde, für die ich mich interessiert habe.
Vor gut zwei Jahren haben wir dann eine neue Nachbarin mit Chihuahua bekommen. "Iiiiiiih, Chihuahua, eine Fußhupe!" dachte ich... Wie ich mich getäuscht habe!!! Bald hatten wir mit ihr ein Abkommen, das beiden Seiten etwas brachte: Sie musste ihn nicht mehr 10 Stunden alleine lassen und ich hatte einen Hund, zumindest tagsüber. Naja, was soll ich sagen - von Wallace lernte ich, dass Kleinhunde nicht Zicken und Mistkröten sein müssen, sondern auch freundliche, menschenbezogene aber auch sehr eigenständige Hunde sein können - meine Begeisterung war erweckt Augenzwinkern Und ich erkannte die enormen Vorteile, die so ein kleiner Hund hat - also kleiner Hund, aber ganzer Hund drin...SUPER!
Tja, von Tag zu Tag wuchs der Wunsch nach einem eigenen. Nur einen Chi wollte ich nicht unbedingt, weil es nur sehr wenige gibt, die meinem Schönheitsideal entsprechen - Wallace sah aus wie ein kleiner Miniwolf in beige - wunderschön! Die typischen Chis gefallen mir nun einfach nicht so gut...
Eine Freundin brachte mich auf die Rasse Bolonka Zwetna. Sie hat einen PON, der bei ihren Eltern blieb, als sie auszog, auch weil ihr Freund schweres Asthma hat. Sie will auch irgendwann mal einen eigenen Hund, aber eben einen, der weniger Allergene in sich trägt. Ihre Hundeschule empfahl ihr den Bolonka. Tja, und sie mir und so schmiss ich Google an und war hin und weg...

Seit über einem Jahr wohnt Pauli nun bei uns und ich habe es noch keine Sekunde bereut, ihn bei uns aufgenommen zu haben...


So, das war meine Geschichte mit der Rasse Bolonka Zwetna.

Wie geht eure???


Viele liebe Grüße
Steffi

__________________
Viele liebe Grüße von Steffi und Pauli
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28.09.2007 16:29 Steffi Paulchen ist offline E-Mail an Steffi Paulchen senden Beiträge von Steffi Paulchen suchen Nehmen Sie Steffi Paulchen in Ihre Freundesliste auf YIM-Name von Steffi Paulchen: stephanie.schwab MSN Passport-Profil von Steffi Paulchen anzeigen Fügen Sie Steffi Paulchen in Ihre Kontaktliste ein
Carmen
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#5944
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Huhu Steffi,

das ist ja ein schönes Thema! smile

Ich hatte auch schon immer den Wunsch, einen Hund halten zu wollen. Früher durfte ich nicht und später ergab es sich nicht. Noch dazu kam, dass Sören nicht wirklich viel mit Hunden anfangen konnte und diesen Begegnungen wenn möglich aus dem Weg ging. Augenzwinkern

Naja, nerven konnte ich schon immer gut und da ich mich schon lange in die Rasse Rhodesian Ridgeback verliebt hatte, kam schließlich nach zähen Verhandlungen (die ich gewonnen habe Freude ) Basiri in unsere Familie.

Zu dem Zeitpunkt fing für mich ein Hund ab Kniehöhe an. Alles andere waren kleine Teppichratten, aber keine Hunde... rotes Gesicht

Wenn ich mit Sohnemann und Basiri unterwegs war, war das immer blöd, da ich weder Hund noch Kind die volle Aufmerksamkeit schenken konnte. Patrick wollte immer mit mir Fußball spielen und Basiri fremde Leute niederknutschen... Augen rollen Mit Basiri gehen kann er auch nicht lange, da er sie im Ernstfall einfach nicht halten kann und mir die Konstellation Kind - großer Hund zu gefährlich ist.

Also kam mir die Idee, noch einen kleinen Hund in die Familie aufzunehmen, um den Patrick sich in erster Linie kümmern kann. Nach langem Hind und Her, Familienrat abhalten, Kind befragen, Sören niederdiskutieren, war das dann irgendwann beschlossene Sache. großes Grinsen

Nun die Frage, welcher Rasse es werden soll? Ich begab mich auf die Suche und bin mehr zufällig bei den Bolonkas hängen geblieben. Die kleinen Wuschels gefielen uns auf Anhieb! Welch tolles Kontrastprogramm. Großer Kurzhaarhund, kleiner Langhaarhund. Augenzwinkern Da wir immer gesagt haben, wenn überhaupt, dann kommt ein zweiter Hund erst ins Haus, wenn Basiri erwachsen bzw. älter als 3 J. ist, passte das vom Zeitpunkt her auch optimal.

Tja und seit Februar bereichert nun Maja ebenfalls unser Leben. Anfangs waren wir doch sehr skeptisch, da Basiri förmlich darauf gewartet hat, dass dieses kleine Etwas wieder nach Hause geht. Bis sie begriffen hat, dass unser Zuhause auch das von Maja ist, hat es etwas gedauert, aber jetzt verstehen sich die beiden prächtig und wir sind glücklich. smile

Unser kleiner Zausel und unsere große Maus halten uns ganz schön auf Trab, aber es ist einfach schön zu sehen, wie sehr die beiden Patrick lieben und er liebt seine beiden Hundis auch abgöttisch. Was ist die Freude groß, wenn er von der Schule nach Hause kommt...

Ich habe jedenfalls begriffen, dass auch kleine Hunde durchaus Hunde sind! Und was für welche! Was wir in den letzten 3 1/2 Jahren mit und durch die Hunde erlebt haben. Wahnsinn! Naja und Patrick hätte nichts besseres passieren können, als mit Tieren aufzuwachsen.

Er hat durch die Hunde soviel gelernt. Den Umgang mit Vierbeinern generell, respektvoll mit Tieren an sich umzugehen, was es heißt, Verantwortung für ein Tier zu tragen, usw.

Diese Woche hatten sie Projektwoche in der Schule. Die Kinder konnten sich die Gruppen aussuchen, u. a. standen die Themen Theater, Bauernhof, Zoo, Handball und noch so einiges mehr zur Auswahl. Und für was hat sich mein Sohn entschieden? Für die Gruppe "Hunde und Katzen unter dem Aspekt des Tierschutzes!" Unsere Hundeschultante war vor Ort mit "Übungshunden" und ein Tierheimbesuch stand auf dem Programm. Nach dem Tierheimbesuch kam Patrick nach Hause und meinte: "Mama, ich bin sooo glücklich!" Als ich nachfragte, erzählte er, dass sie durch Zufall miterleben durften, wie ein Tierheimhund vermittelt wurde und in ein neues richtiges Zuhause kam. Mir standen vor Rührung die Tränen in den Augen. Ich bin so stolz auf meinen kleinen Zwerg. Kiss

Wir sitzen abends oft beide vor dem Fernseher, schauen "Menschen, Tiere und Doktoren" und heulen Rotz und Wasser, wenn es einem Tier schlecht geht, trösten uns dann gegenseitig und singen ein Loblied auf unsere beiden tollen Hundis. Kiss

Neben Profifußballer ist Patrick´s Berufswunsch zur Zeit Tierarzt...

Ich bin unendlich dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, Basiri und Maja in unsere Familie aufnehmen zu können und wenn ich mir meinen Sohn und uns anschaue, was wir von unseren Tieren schon gelernt haben und wie sehr sie unsere Herzen berühren, irre...

Sollten wir irgendwann noch einen dritten Hund aufnehmen wollen, dann wird es entweder ein Tierheimhund werden oder aber ein Bolonka. Hatte man einen, möchte man ihn nie mehr missen! Kiss

Und am allerschönsten ist es (sieht man mal von Basiri´s Haaren ab), wenn wir alle fünf im Bett liegen und kuscheln.

Quizfrage: Wer liegt nicht, macht Blödsinn und dopst durch die Gegend? Maja! großes Grinsen

__________________
Liebe Grüße

Carmen






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28.09.2007 17:32 Carmen ist offline E-Mail an Carmen senden Homepage von Carmen Beiträge von Carmen suchen Nehmen Sie Carmen in Ihre Freundesliste auf
Verena
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#5949
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Huhu Mädels

Bei uns war es ähnlich. Wie bei Steffi bestand auch bei mir immer schon der Wunsch einen Hund zu haben. Nur leider war/ist meine Mutter total gegen Haustiere gewesen. Als mein Sohn in der ersten Klasse auch ein Projekt ausarbeiten musste, hat er sich ganz spontan für Hunde entschieden. Auch er trägt scheinbar dieses Virus in sich. Schon als Kleinkind ist er auf jeden Hund freundlich zugegangen. Er hat auch nie schlechte Erfahrungen gemacht, scheinbar weil er selbst keine Angst hatte.
Der Chef in unserer Autowerkstatt hatte mehrere Bologneser. Immer wenn wir mal Wartezeit hatten und auf dem "Wartesofa" saßen, kamen die kleinen Wuffis angesaust und wollten gekrault werden. Die wurden sogar richtig aufdringlich, wenn du nicht sofort angefangen hast zu streicheln. Das war natürlich was für mein hundeverliebtes Kind.
Nun zu dem Projekt. Nach dem wälzen einschlägiger Lexika, die klären was sind Hunde, wie leben sie, was benötigen sie, usw. haben wir ein sehr schönes Poster gestaltet und ein Quizz ausgearbeitet. Damit wir auch schöne Bilder hatten, haben wir uns mehrere Hundezeitschriften gekauft. Irgendwann kam dann der Teil mit den Annoncen und den süßen Fotos. Da haben wir dann die Bologneser gefunden. Da ich aber keinen weißen Hund wollte, wurden wir auf die Bolonkas aufmerksam. Dann wars wie bei Steffi, ran ans Internet und informieren. Naja, zu Hause noch ein bißchen den Papa bearbeiten, mal zu einer Züchterin fahren und die Wauzis im Original anschauen...danach war es um uns geschehen. Sogar unser Papa hatte leuchtende Augen bekommen. Ein halbes Jahr später ist Timmi dann bei uns eingezogen. Und ich muss sagen, ich habe es noch keinen Tag bereut.

So, das war unsere Geschichte, wie wir auf den Bolonka gekommen sind.
28.09.2007 18:18
Benny
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#5956
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Uiii. Na dann will ich mal.
Wie ihr ja wist, mußte ich letztes Jahr meine liebe Mietzekatze einschläfern lassen. Für mich war es auch so ganz gut da ich seit der Geburt meines Sohnes Marcel eine Katzenhaarallergie entwicklet habe. An meine Katze haatte sich mein Körber aber ganz gut gewöhnt .
Irgendwann meinte ich dann ich brauche wieder irgendwas um mich herrum. Mit dem ich reden kann un der mir kein Widerwort gibt *gggg*
Hat ja meine Katze immer gemacht.
Ich habe dann im Internet Schoßhund eingegeben und bin auf Bolonka gestoßen.
Tja und vor 4 Wochen ist Benny bei uns eingezogen großes Grinsen
Und wir geben Ihn aug keinen Fall mehr weg

Nadine
28.09.2007 21:59
Steffi Paulchen
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Themenstarter Thema begonnen von Steffi Paulchen
#5964
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Wow, das sind tolle Geschichten, die Ihr da zu erzählen habt! Bin richtig gerührt und begeistert!!!

Habt ihr anderen noch mehr Geschichten auf Lager?? Das wäre seeeeehr schön!!!


Viele liebe Grüße
Steffi

__________________
Viele liebe Grüße von Steffi und Pauli
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28.09.2007 22:27 Steffi Paulchen ist offline E-Mail an Steffi Paulchen senden Beiträge von Steffi Paulchen suchen Nehmen Sie Steffi Paulchen in Ihre Freundesliste auf YIM-Name von Steffi Paulchen: stephanie.schwab MSN Passport-Profil von Steffi Paulchen anzeigen Fügen Sie Steffi Paulchen in Ihre Kontaktliste ein
Christine
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#5966
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Naja, bei uns ist es sehr unspektakulär.

Wir hatten ja, wie viele von Euch wissen, bis letztes Jahr im August zwei Bologneser. Mama - die Fanny und Tochter - unsere Angie. Kiss

Leider mussten wir Fanny einschläfern lassen, da ein im November 2005 operativ entfernter Gesäugetumor bereits Metastasen in der Lunge gebildet hatten. unglücklich

Für uns war es eine fürchterliche Zeit. Zu diesem für uns sehr schweren Verlust kam auch noch, dass Angie allen Lebensmut verloren hatte, nicht mehr fraß, nur noch apathisch rumlag.

Also musste ganz schnell wieder ein Hund her. Wir wollten auf keinen Fall einen Bologneser, da wir Angst hatten, immer Vergleiche zu ziehen und nur unsere geliebte Fanny in dem "Neueinzug" zu sehen. rotes Gesicht

Da eine Bekannte von uns ihre Zucht gerade um eine Bolonka-Hündin bereichert hatte, stand für uns fest - das ist unsere Rasse! großes Grinsen

Naja, und dann hat Kai Lauras Bild bei DHD entdeckt. 2 Tage später zog unser erster Bolonka bei uns ein. bananas

Das wir in diese Rasse unsterblich verliebt sind, ist ja kaum zu leugnen. s045

Seit August haben wir ja nun bereits zwei Bolonkas und natürlich unser altes Bologneser-Mädel. Kiss Kiss Kiss Kiss

__________________
Liebe Grüße
Christine und Kai mit Laura, Lotte und Emma - Fanny und Angie im Herzen
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28.09.2007 22:58 Christine ist offline E-Mail an Christine senden Homepage von Christine Beiträge von Christine suchen Nehmen Sie Christine in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Christine: cschubert72 YIM-Name von Christine: bike_tdm850 MSN Passport-Profil von Christine anzeigen Fügen Sie Christine in Ihre Kontaktliste ein
Gundi
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#5992
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Ja - wie war es bei uns. Ich muss erst einmal überlegen. Ach ja, natürlich...

Als Kind war mein größter Wunsch - ja was wohl - ein Hund.
Meine Eltern sagten immer zu mir: "Wenn du mal groß bist kannst du dir gerne einen Hund zulegen, aber jetzt nicht."

So, und dann war ich groß und hatte aber trotzdem noch keinen Hund. Irgendwie passte es zeitlich nie. Erst die Ausbildung, dann das Studium, die Kinder...ja und als die Kinder älter waren entwickelte sich bei ihnen der Wunsch nach einem Haustier.
Kaninchen, Meerschweinchen oder Maus sollten bei uns einziehen, aber mein Mann sagte nur:"Bitte nicht so ein Kleinzeugs - wenn überhaupt ein Haustier - dann ein Hund."

Ich erwischte mich dabei mich bei meinen Kindern mit dem gleichen Satz rausreden zu wollen wie meine Eltern damals. So richtig wollte ich die Verantwortung nicht übernehmen.
Ausserdem mußten wir ja noch mit unserem Vermieter sprechen. Ich sagte, wenn er es erlaubt können wir uns auf die Suche begeben.
Und er stimmte zu.
Alle waren glücklich und meine langgehegter Kindheitswunsch sollte endlich in Erfüllung gehen.
Wochenlang sind wir in unser örtliches Tierheim gefahren und haben die Hunde dort ausgeführt, damit die Kinder auch ein kleines Gefühl für die Verantwortung bekamen.
Dann habe ich angefangen im Internet nach einer Hunderasse zu suchen, die zu uns passt. Meine Stichworte - kinderlieb, Familienhund, klein... - und was kam raus?
der Bolonka Zwetna

Für mich eine völlig unbekannte Rasse, aber sie gefiel mir auf Anhieb.
Über das Internet habe ich nach der passenden Züchterin gesucht, die Welpen auch noch zu dem richtigen Zeitpunkt abzugeben hatte, und bin fündig geworden.

Ein Leben ohne unsere Fine kann ich mir gar nicht mehr vorstellen und es vergeht kein Tag an dem die Kinder nicht sagen wie froh sie sind das Fine bei uns ist.
29.09.2007 09:48
Bella
unregistriert
#6032
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So wars bei uns vor einem Jahr.......

Nachdem meine Idefix leider nach 15 Jahren in den Hundehimmel mußte, stöberte ich im Internet herum.
Meine Mutter hatte einen Kollegen der ein kleine Bolonka-Hündin besaß und so schaute ich mir diese Rasse im Netz mal genauer an.
Eigentlich stand immer fest, es kommt auf keinen Fall ein neuer Hund ins Haus, da wir sehr viel verreisen.
Naja, aber man kann ja mal schauen was das so für eine Rasse ist......nur schauen....damit man abgelenkt ist.

Wie der Teufel sein Spiel treibt, sehe ich mir die kleinen Herzensbrecher beim DhD an und dann wars vorbei.
Eine kleine schwarze Bolonka Hündin, diese Schnute Kiss . Es ist Liebe auf den ersten Blick, DIE ist es.

smilie_h_026 smilie_h_026 smilie_h_026

Schaut mal, das waren die Anzeigenbilder



smilie_love_101 smilie_love_101 smilie_love_101



smilie_h_026 smilie_h_026 smilie_h_026

Dann begannen hier die endlosen Diskussionen, bis mein Mann nach 5 langen Tagen endlich einwilligte großes Grinsen
und Bolly war Gott sei Dank auch noch nicht verkauft. Wenn ich da heute so drüber nachdenke, würde ich sagen, mehr als Schwein gehabt.
Es sollte wohl alles so sein

Wir lieben Bolly alle furchtbar doll Kiss und sie ist überhaupt nicht mehr wegzudenken.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bella: 29.09.2007 14:52.

29.09.2007 14:52
kernianer
Weltkugel kernianer ist weiblich


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#6034
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Hallo Ihr,

was für ein süßes Thema... Kiss

Unsere Tochter Jenny war von einem Labrador ins Gesicht gebissen worden.
(Gott sei Dank sind nur kleine Narben an den Augen und auf der Stirn geblieben..)
Danach hatte sie quasi vor allem Angst, was 4 Beine hatte...
Also ich ins Internet, und unter Kleinhunde gesucht. Es sollte ein Rassehund sein, weil er bestimmte Eigenschaften haben mußte...ruhig, kein Kläffer, kinderlieb, eben sehr klein, aber auch niedlich (die Mama wollte ja auch was davon haben.. rotes Gesicht ).
Da hat mir der Google dann im Prinzip die Bichons im Allgemeinen ausgespuckt, und von da an war es nicht mehr weit bis zum Bolonka.

In einer dhd Zeitung sah ich zum ersten Mal Bilder... da hat´s PENG gemacht!
Schwarzweiß war der kleine Welpe, aber schon vergeben.
Die Züchterin hatte eine Freundin die aber auch einen kleinen Bolonkawelpen abzugeben hatte. Und dann bekam ich das erste Filinchenfoto... ich weiß noch genau wie ich meine Schwester anrief und gesagt hab: Das ist sie!! Die oder keine.... Kiss

Und dann noch der Name "Filinchen" , ich war hin und weg...

Übrigens:




großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Als wir sie dann zum ersten Mal sahen, war es echt rührend.
Ich hab nur noch eine Frau mit einem schwarzen Bündel auf dem Schoß gesehen..
Und als wenn es Schicksal wäre, kroch die kleine Maus bei unserer Jenny auf den Arm und verkroch sich unter deren Jacke.
Jenny hatte Tränen in den Augen und war fix und fertig, und ich erst, das kann ich Euch sagen... rotes Gesicht

Das war der "magische Moment", nach dem jetzt unser Zwinger benannt ist.

Filinchen hat es geschafft Jenny die Angst zu nehmen, heute geht sie auch wieder auf große Hunde zu.

Jetzt haben wir schon drei, ich kann es selbst kaum glauben!
Und mein Mann erst recht nicht... Augen rollen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen
Ein Leben ohne Bolonkas?
Möglich, aber für uns undenkbar!


Es grüßt Euch lieb

Claudi (die Eure Beiträge schöööön findet...)

__________________
In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück,
all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.

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29.09.2007 15:15 kernianer ist offline E-Mail an kernianer senden Homepage von kernianer Beiträge von kernianer suchen Nehmen Sie kernianer in Ihre Freundesliste auf
Verena
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#6052
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Bitte weitermachen, das sind so tolle Geschichten... smile115
29.09.2007 20:10
Rita
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Hundename(n): Boomer vom Rebhof, geb.am 9.2.2007 - Harriet von der weißen Wolke, geb.am 7.3.2008, genannt Hanna

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#6117
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Tja, wie soll ich Euch meine Geschichte erzählen??

Eigentlich waren Hunde nie mein Ding und deswegen kam ich ja 1975 auf Katzen und 1976 hatte ich dann meinen ersten Wurf Perserkitten und seither habe ich bis dieses Frühjahr Rassekatzen gezüchtet.

Leider wollte es das Schicksal gleich im Januar dieses Jahres, dass ich vom Krebs gebissen wurde und ich mich Anfang Februar einer ziemlich langen und komplizierten OP unterziehen musste.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus und der nun fehlenden Berufsarbeit, saß ich zuhause mit meinen Katzen und irgendwie fiel mir die Decke trotzdem auf den Kopf.

Da Catdog (Claudia) ein großer Hundefan ist, schrieb sie mir immer im Katzenchat, leg Dir doch einen Hund zu, dann kommst Du wenigstens etwas raus und sandte mir auch immer Links zu kleinen Hunderassen. Irgendwie ging mir die Sache nicht mehr aus dem Kopf und ich liebäugelte von da an mit einem Mops. Allerdings rieten mir die hundekundigen Chatterinnen alle von dieser Rasse ab, da sie überzüchtet sein soll und deshalb eben auch krankheitsanfälliger.

Dann schlug auch noch das Schicksal bei Wanze (Marion) zu, ihre Mutter verstarb und sie musste dadurch zu ihren eigenen 4 Hunden den Malteser ihrer Mutter zu sich nehmen, was ihr auf Dauer aber zuviel wurde und sie für Shadow deswegen einen guten Platz suchte. Ich hätte ihn liebend gerne bei mir aufgenommen, hatte aber Bedenken, einen ausgewachsenen Hund meinen vielen Katzen zu präsentieren.
Marion hat aber inzwischen ganz in ihrer Nähe einen wunderbaren Platz für ihn gefunden und ich war immer noch auf der Suche nach der Hunderasse, die meinen Bedürfnissen entsprach.

Und plötzlich hatte ich die Rasse im Internet gefunden, die alles vereinigte, was ich mir vorgestellt hatte: Schmusehündchen, kein Kläffer, nicht zu schwer werdend (ich darf leider nie mehr was schweres tragen) und und und ... eben einen BOLONKA Freude .

Nun galt es noch meinen Mann zu überzeugen, vom Vermieter hatte ich schon die Zustimmung erhalten und dann begann meine Internetreise durch die Bolonka-Homepages.

Ein süßes Mädchen war mir schon zugesagt und ich sollte am Nachmittag den Vertrag zugesendet bekommen und als ich erwartungsvoll von meiner Bestrahlung nach Hause kam, fand ich eine Mail vor mit einer Absage, dass man mir die Kleine nun doch nicht geben würde, da a) meine Krebserkrankung (ich war als geheilt entlassen böse Zunge raus ) dagegen spräche und b) der Hauptabsagegrund, meine vielen Katzen eine Gefahr für die kleine Hündin wären. Super hab ich mir gedacht, ich füttere nämlich sicher meine Cats mit kleinen Hunden Augen rollen .

Eigentlich war ich ab dem Moment dermassen frustriert, dass ich den Wunsch nach einem Bolonka schon ad akta gelegt hatte, bekam aber am selben Abend von einer Mitchatterin noch einen Link zu einer Seite von Bolonkazüchtern, die ich noch nicht kannte, tja und was soll ich sagen, ich hatte Boomer gefunden und die Züchterin hatte zum Glück keine Bedenken, weder wegen meiner vorausgegangenen Erkrankung, noch wegen der Katzen und 4 Tage später schon, zog mein kleiner Sonnenschein hier ein und mit ihm hat sich unser bisheriges Leben und auch das meiner Katzen total verändert, natürlich nur zum Guten Kiss .

Das war meine Geschichte, die noch nicht ganz fertig ist, denn nun versuche ich meinen Mann zu überzeugen, dass Boomer eine hündische Freundin braucht, weil er sonst solangsam glaubt, er wäre eine Katze s028 , auch das wird mir sicher noch eines Tages gelingen kichern .

__________________
Liebe Grüßle von mit Boomer und Hanna


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30.09.2007 15:31 Rita ist offline E-Mail an Rita senden Homepage von Rita Beiträge von Rita suchen Nehmen Sie Rita in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Rita: kuschelrocks
Maritta
unregistriert
#6463
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Eure Geschichten sind so süüüüß. Herzzerreißend.
Ich werde jetzt immer mal hier rein schauen, um
zu sehen, ob es weitere Geschichten gibt.
Macht weiter so.
03.10.2007 14:39
Simone09
unregistriert
#8193
RE: Wie der Bolonka-Wahnsinn begann... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, ich bin heute neu im Forum und ich möchte Euch erzählen, wie bei uns alles begann.

Voriges Jahr im September ist meine Hundedame nach 14 Jahren leider verstorben. Bei meiner Familie war Staatstrauer angesagt. Auch wir hatten beschlossen erstmal uns kein Hund mehr anzuschaffen.
Aber wie es nun mal ist, es ist sehr einsam in der Wohnung unglücklich

Von einer Arbeitskollegen habe ich erfahren, daß ihre kleine Hündin Nachwuchs erwartet und sie beim Züchter ist. Mein Mann und ich überlegten hin und her und beschlossen uns die Zucht ersmal anzuschauen. Von der Rasse Bolonga hatte ich zu vor noch nie was gehört. Also wir sind zum Züchter und er zeigte uns mit vollen Stolz seinen Nachwuchs fröhlich . Und da entdeckten wir Ihn, unseren Gino.
Er lag als einzigster noch im Körbchen und schlief. Mein Mann nahm ihn hoch und was machte das schwarze Knäulchen? Er zeigte mein Mann erstmal die Zunge und schleckte ihn ab. Da wußten wir das ist er!
Das sind jetzt 10 Monate her und jeden Tag entdeckt unser Gino die große schöne Welt

Eure Simone und Steffen
16.10.2007 17:17
Sabine
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#8218
Bolonka Virus Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bei mir war es ähnlich. Als kleines Kind habe ich meine Eltern ständig genervt, dass ich einen Hund haben möchte.
Was habe ich bekommen .... Kaninchen und Meerschweinchen verwirrt

Dann kam endlich der große Tag, eine eigene Wohnung. Und immer durfte ich noch keinen Hund haben, mein Lebensgefährte war erst dagegen.
Standardsprüche von ihm waren immer:
Ein Hund macht arbeit! (war mir zu dem Zeitpunkt auch schon klar)
Du mußt morgens früher aufstehen als gewöhnlich! (da ich eine notorische Langschläferin war, war das ein gutes Argument)
Hund kostet Geld usw. usw.

Nach zwei Jahren unerbittlichen betteln, habe ich mir eine gute Taktik überlegt, wie ich endlich zu meinem langersehnten Hund komme. Mein Geburtstag stand an, wie jedes mal fragte Uwe mich was ich mir denn von ihm wünsche. Habe ihm geantwortet, dass ich nur einen Wunsch habe und er mir diesen auf jeden Fall erfüllen solle, da es ein Kindheitstraum sei. Tja und da hatte ich ihn, er versprach mir diesen Traum zu erfüllen.

2 Monate später zog Bibo bei uns ein. Bin auch eher zufällig auf die Rasse gekommen, hatte mir eine Zeitschrift gekauft und da war diese Rasse abgebildet.
Es war liebe auf den ersten Blick.

Sowohl Uwe als auch ich haben es niemals bereut, dass wir Bibo zu uns geholt haben. Es war fast die schönste zeit unseres Lebens.
Es gibt soviele Dinge, die man mit einem Hund erlebt sowohl gute als auch schlechte Zeiten. Doch ist jeder Moment kostbar und mit Geld nicht zu bezahlen.
In den zwei Jahren hat sich vieles in unserem Leben zum positiven geändert. Schon komisch was so ein "kleiner" Hund alles bewirken kann.

Gruß
Sabine
16.10.2007 21:25
Emia
unregistriert
#8223
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Hallo,
mein Sohn, heute 17 Jahre alt, hat sich schon ab dem Alter von 5 Jahren immer einen Hund gewuenscht. Bei mir war das nicht wirklich augepraegt. Erst als die Kinder groesser und unabhaengiger waren, dachte ich auch ueber dieses Thema nach. Bei meinem Mann und meinem Sohn begann aber der Wunschhund mit Retrivergroesse. Ich wollte aber einen kleinen Hund. Nach langer Sucherei, vielen Buechern bin ich bei dem Bolonka haengen geblieben. Durch das Internet hatte ich dann auch mit Emmys Zuechterin Kontakt. Im Sommer 2006 haben wir uns dann ihre Zucht angeschaut, da wir in der Naehe waren, die Entscheidung war gefallen, aus dieser Zucht moechten wir einen Hund haben. Wir haben unsere Emmy dann quasi vorbestellt. Als Emmy dann ca. 4 Monate spaeter geboren wurde, habe ich am naechsten Tag einen Anruf auf den Anrufbeantworter bekommen, das unser Baby geboren ist. Wir bzw. ich war total happy. Bis zur Abholung haben wir uns nur von ihren Bilder ernaehrt. Fuer uns war es ein riesengrosser Gluecksgriff, Emmy ist unser Kind, sie ist unser ein und alles. Sehr habe ich mich beeinflussen lassen, der Hund macht viel arbeit und eben diese ganzen Sprueche. Mein Sohn, fuer den ein Hund erst ab Kniehoehe beginnt, liebt Emmy sehr. Wie oft schon habe ich Emmy gesucht und in seinem Bett gefunden. Ich kann sagen, Emmy macht nur Freude, seitdem sie bei uns ist. Alles ist einfach viel viel Schoener mit ihr.
16.10.2007 22:09
Bruno
unregistriert
#8261
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Dann möchte ich mich gerne einreihen und euch auch erzählen wie es bei uns dazu kam. Allerdings hat die Geschichte einen traurigen Hintergrund.
Also als bei uns fest stand das wir uns einen Hund kaufen wollten. Schaute ich täglich im Internet nach Insreraten. Es stand fest es solle eine kleinbleibende Rasse sein. Dann sah ich die Annonce Bolonka Mixe kleinbleibend DRINGEND abzugeben. Alleine der Preis hätte uns schon stuzig machen müssen. Ich rief dann unter der HandyNr. an. Man sagte mir es sind keine Züchter, sondern nur eine Pflegestelle. Es waren drei kleine 9 Wochen alte Welpen. Die Frau meinte sie haben am nächsten Tag eine große Feier und ihre Mutter hat selber 2 große Hunde und das wäre nichts für die kleinen Welpen, das wird zu stressig. Gesagt, getan fuhren wir am selben Tag noch hin und namen die kleine Maus mit nach Hause. Die beiden anderen Welpen waren schon weg. Sie gab uns noch etwas Futter mit und meinte der Hund hat etwas Durchfall, was aber öfters mal vorkommen kann. Sie gab mir eine Spritze und eine kleine Tüte mit schwarzem Pulver drin mit. Das solle ich geben wenn es nicht besser wird. Wir wurden auch nicht rein gelassen, der Welpe wurde vor die Tür geholt. Ich weiss jetzt das man dann die Finger davon lassen soll, jetzt bin ich auch schlauer.
Jedenfalls war am nächsten Tag alles noch soweit OK, sie hat auch gefressen. Wir dachten es wird schon. Am Montag ging ich dann gleich zum Tierarzt da sie auch nicht geimpft war. Ab Dienstag ging es der Kleinen immer schlechter. Der Durchfall hörte nicht auf und sie fraß nicht mehr. Ich wieder zum Tierarzt, sie bekam 2 Spritzen, ein Durchfallmittel, Antibiotika. Am nächsten Tag bekam ich eine SMS von der Frau wo wir den Hund gekauft haben. Ich zitiere: Ich habe von einem anderen Hundebesitzer gehört das ihr Hund wohl Bakterien im Darm haben soll. Er muss Antibiotika bekommen.
Ich habe dann bei Ihr angerufen, aber sie ging nie ran. Also alles nur per SMS. Ich wollte die Telefonnummern der anderen Hundebesitzer haben. Aber ich habe sie nicht bekommen. Ich weiss auch nicht wie es den anderen Hunden geht.
Jedenfalls hat sie weiterhin nicht gefressen und dann auch nicht mehr getrunken. Ich bin dann nach Wittenberg in die Tierklinik gefahren. Sie haben die Kleine Maus ( wir nannten sie Rike) sofort an den Tropf gelegt. Sie bekam dann noch eine Spritze und dann haben sie sie weggebracht. Blut und Kot wurden noch untersucht. Es waren wohl Giardien. Dann war Rike noch 2 Tage in der Klinik , wir dachten sie schafft es, aber dann kam der Anruf, sie hat es leider nicht geschafft. Sie hatte nur ein kurzes Hundeleben. Wir haben Rotz und Wasser geheult, ich war so wütend, auch auf mich selber. Gebe mir noch die Schuld weil ich hätte den Hund einfach nicht kaufen dürfen. Warscheinlich war er sogar aus dem Ausland, Polen oder so. Wir wissen es nicht, es sollen angeblich Fundtiere gewesen sein. Ich denke einfach sie haben uns eine schöne Geschichte aufgetischt und wir haben den Hund aus Mitleid gekauft. da wir ja die Adresse hatten, haben wir dann auch die Festnetznummer rausbekommen. mein Mann war so wütend und hat dann dort angerufen und die Frau rundgemacht. aber was nützt das Ganze, bringt einem ja die Maus nicht wieder zurück.
Jedenfalls passiert uns das nicht ein zweites mal.
Jetzt haben wir gleich nach einem Züchter geschaut und uns in den kleinen Bruno verliebt. Ich bin glücklich das wir den kleien Kerl haben.
Wir sind dort hingefahren, haben uns die ganze Meute von Geschwistern angeschaut. Und da ich nunmal ein schwarz/weiss Fan bin. Fiel die Wahl auf Bruno. Und nun sind alle wieder glücklich und Happy !!!!
So jetzt habe ich euch hier zugetextet, aber irgendwie musste ich das auch mal loswerden. Ich habe bis jetzt nichts gegen die Leute unternommen, sie hat mir bis heute den halben Betrag für den Hund überwiesen und hat sich nicht wieder gemeldet. Bin mir auch nicht so sicher ob ich die Sache ruhen lassen soll oder nicht. Kann natürlich auch sein das die jetzt so weiter machen, wenn da nicht mal einer auf die Finger schaut. ??
Naja jetzt aber gut. es geht ja hier schließlich um die Bollis und die finde ich alle super süß, es sind einfach die tollsten Hunde der Welt.
LG Conny
17.10.2007 19:33
Sandy
unregistriert
#8280
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Hallo Conny,

was Euch und Eurer kleinen Rike widerfahren ist, ist ja eine entsetzliche Geschichte. Es macht mich furchtbar wütend und traurig zugleich, wie manche Leute mit einem Tierleben umgehen.

Warnhinweise waren wohl da, aber rückgängig könnt Ihr das Ganze auch nicht mehr zu machen. Auf so eine Masche wirst Du bestimmt nie wieder reinfallen. Schlimm nur, dass die Dame womöglich so weitermacht und sicher auch Erfolg haben wird. Ein süßes Hündchen und ein günstiger Preis, das zieht! Von solchen Vorfällen hört man leider immer wieder und ich hab keine Ahnung ob und welche Möglichkeit es gibt, dagegen vorzugehen. Vielleicht hat ja jemand von den anderen Erfahrung?

Ihr habt ja wirklich Schreckliches durchmachen müssen, da freu ich mich für Euch, dass Ihr nun Euren Bruno gefunden habt. Es gibt wirklich nichts Schöneres, als so einen kleinen Wurm in der Familie zu haben.

LG
Sandy
17.10.2007 21:13
Benny
unregistriert
#8336
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Boohhhh Conny. Das ist ja der Hammer. Es ist schon traurig was da manchmal abgeht. Wenn man an den Hunden nicht so hängen würde .... Aber eigentlich sollte man solche Leute anzeigen das sie nie wieder dazu kommen sowas zu machen.
18.10.2007 13:45
Sommersprosse
unregistriert
#9029
Zunge raus! Wie ich auf den Bolonka kam Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Jetzt will ich euch meine Geschichte erzählen, wie ich auf den Hund, insbesondere auf den Bolonka kam!

Als ich ein Baby war, hatten meine Eltern ein großes Aquarium. Aber irgenwann haben sie das verkauft. Ich kann mich auch wirklich nicht mehr daran erinnern. Parallel dazu lebte ein Wellensittich bei uns - Struppi, aber der ist verstorben, als ich drei Jahre alt war, also auch nur sehr vage noch in meiner Erinnerung vorhanden. Mit 8 Jahren hat mir mein Freund, damals dachten wir, wir würden später heiraten, 'ne Schildkröte geschenkt- quasi ein " Verlobungspräsent ". Leider hat sie sich nicht tief genug eingebuddelt für den Winterschlaf. Irgendwann lag sie nämlich halb erfroren auf ihrem Loch, was wir mit Stroh abgedeckt hatten. Ich habe so erbärmlich geheult, und wollte nie mehr essen, nie mehr spielen und schon gar nicht mehr zur Schule gehen, wo mein Freund auch hinging. Meiner Mutter hat's gerreicht und sich gegen jede weitere Anschaffung eines Tieres vehement ausgesprochen. Was soll ich sagen, die Trauer verflog so nach ein paar Tagen, aber der Zustand, ein Kind ohne Tier zu sein, blieb bestehen. Dann mußte ich wegen meiner Berufsausbildung mit noch nicht ganz 18 Jahren ausziehen. Ich hatte damals ein kleines Appartement mit seperater Küche, Bad und Minibalkon. Da habe ich mir erst mal zwei kleine Kater angeschafft, damit ich das Alleinsein besser überlebe. Aber ich hatte das Gefühl, daß dieses Zuhause zu klein war für die Beiden Racker. Also habe ich sie schweren Herzen zu meiner Freundin auf den Bauernhof gebracht. Dort konnte ich sie ein paar mal pro Woche besuchen. Und es war toll zu sehen, wie sie sogar das Jagen noch erlernt haben. Das wurde ihnen dann aber im Jahr darauf zum Verhängnis, denn ein Nachbar hatte Rattengift ausgelegt, und eben solch ein Vieh haben sie und die anderen Katzen gefuttert. Ich war, wie ich glaubte für alle Zeiten, was Tierhaltung anbelangte, geheilt. Mit 21 Jahren bin ich Mutter von meinem Sohn Felix geworden, und wie alle Kinder, wollte auch er recht bald ein Tier, oder besser gleich einen Zoo. Als er 8 Jahre alt war, sind wir in ein Haus mit Garten gezogen. Ich konnte nicht länger die Ausrede" Wohnung " - und " zu wenig Platz " gebrauchen und habe schließlich einem Zwergkanichen und einem Meerschweinchen be uns Quartier gegeben. Klar, mein Sohn hat sich dann ungefähr dreimal beim Saubermachen beteiligt, aber ansonsten waren es meine beiden Babies, die ich richtig lieb gewonnen ahtte in den Jahren, wo sie bei uns lebten und dann auch leider gestorben sind. Und irgenwie habe ich wieder total getrauert und mir wieder einmal mehr geschworen, keine Tiere mehr ins Haus zu holen. Ich weiß nicht, wie viel Trauer ein Mensch aushält, und darum wollte ich ganz einfach nicht mehr.

Dann habe ich mich mit meiner, jetzt besten , Freundin angefreundet. Sie hat einen Tibet Terrier, ein wunderschönes Tier, und er ist so lieb, so anhänglich, so ein Superbärchen. Ich habe gefragt, ob er wohl auch mal mit mir spazieren gehen würde. Und wir haben es einfach ausprobiert. Irgendwannt wurde es zur absoluten Regelmäßigkeit, daß ich mit " Bonny " Ausging. Und ich bemerkte, leider zu spät, daß damit der Grundstein gelegt war, sich selber einen Hund anzuschaffen. Aber Bonny war meinem Mann schon zu groß. Also ging ich auf die Suche im Internet. Mehr durch einen Zufall kam ich dann auf den Bolonka. Mein größtes Glück war allerdings, daß sich Andrea Walkenhaus, die ihr alle kennt, Besitzerin von, damals noch zwei, Bolonki - Mädels und mittlerweile Hobbyzüchterin, ganz in meiner Nähe wohnte. Ich habe sie angerufen und gefragt, ob ich mir die Tiere mal anschauen dürfte. Auch wieder ein fataler Fehler, denn ich war von dem Moment, wo ich sie das erste Mal sah, total auf Bolonka - Droge. Absolut nicht heilbar. Ein Virus, der mich nicht losließ. Leider waren auf den damaligen Wurf der älteren Hündin Heidi, das Schnuckelchen, schon Optionen. Und so mußte ich wohl oder übel den nächsten Wurf, sprich ein ganzes Jahr warten. Aber im Sommer las ich in " Kijiji ", daß Bolonki an der Mosel vermittelt wurden. Als ich dann noch das Bild von Lilly sah, und ich via Anruf erfuhr, daß sie noch zu haben sei, da bin ich mit wehenden Fahnen dorthin. Ich kann nur sagen, ich bin endlich da im Leben angekommen, wo ich meinen inneren Frieden finde. Sie nimmt mir viele Ängste. Natürlich weiß ich, daß auch sie nicht für immer bei mir sein wird, aber doch wohl für eine ganze Weile. Und ich denke jetzt so bei mir: Carpe diem - Nutze den Tag, und das tun wir. Wir kuscheln, Knutschen, Spielen, Toben, Rennen, Spazieren und lieben das Leben. Bolonki - die total perfekteste Beziehung zwischen Mensch und Tier. Sie sind so lieb, so schlau, so herzberührend. Immer wieder würde ich mich für diese Rasse entscheiden!

Liebe Grüße, und viel Spaß an der Geschichte, wünscht Doro mit Lilly!
21.10.2007 15:34
Mike
unregistriert
#9036
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Wow,wie schön ist das denn.
Tolle Geschichte Doro und weiterhin viel Spass und Freude mit Deiner Lilly
21.10.2007 16:03
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